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Quelle: KG Baiertal
Quelle: M.Flender
Quelle: m.Flender
Quelle: M.Flender
Quelle: M.F.
Quelle: M.Flender

Taufe

Wer kann getauft werden?
  • Jeder Mensch in jedem Alter. Der Täufling wird in der evangelischen Kirche auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes getauft. Die Taufe ist neben dem Abendmahl eines der beiden Sakramente, die wir in der evangelischen Kirche haben. Die evangelische und die katholische Kirche erkennen gegenseitig die Taufe an.
  • Voraussetzung bei Kindern: Der Wunsch der Eltern und das Versprechen der Eltern, Patinnen und Paten, das Kind im christlichen Glauben zu erziehen.
  • Ab 14 Jahren kann sich jeder und jede selbst zur Taufe anmelden.

 

Was hat mein Kind von der Taufe?
  • Gott selber handelt in der Taufe und gibt Ihrem Kind sein unverbrüchliches Treueversprechen: „Ich will dein gnädiger Gott und dein Vater sein. Ich will dir meinen Heiligen Geist schenken, damit du im Vertrauen als mein Kind lebst.“
  • Dem Täufling wird der Segen Gottes zugesprochen und auch für die Tauffamilie wird im Gottesdienst gebetet.
  • Ihr Kind gehört mit seiner Taufe zur weltweiten Christenheit. Es wird Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde am Ort und damit auch in die badische Landeskirche aufgenommen.
  • Wollen Sie Ihr Kind erst später taufen lassen? In diesem Fall können Sie um die Segnung des Kindes bitten für die Zeit bis zu seiner Taufe.

 

Wann finden Taufen statt?
  • In der Regel feiern wir die Taufen am Sonntagmorgen um 10 Uhr im Anfangssteil des Gemeindegottesdienstes, da der Täufling durch die Taufe in die Gemeinde aufgenommen wird.
  • Bitte fragen Sie im Pfarramt nach den Gottesdienstterminen, die als Taufsonntage in Frage kommen. Wir sind flexibel und darum bemüht, einen Termin zu finden, der zu Ihren Plänen passt.
  • In begründeten Fällen ist es durchaus auch möglich, einen separaten Taufgottesdienst, zum Beispiel an einem Samstagnachmittag zu feiern. 

 

Was muss ich tun, wenn ich mein Kind taufen lassen möchten?
  • Anmeldung der Taufe im Pfarramt bei Pfarrerin Bub: Sie können sich in einem unverbindlichen Vorgespräch grundsätzlich informieren oder auch gleich den Termin des Taufsonntags absprechen und einen Termin für das Taufgespräch festlegen, das im Pfarrhaus oder bei Ihnen zu Hause geführt werden kann.
  • Im Taufgespräch werden unter anderem auch die Namen der Paten erfragt. Schön ist es, wenn sie am Taufgespräch auch teilnehmen können. Patinnen und Paten müssen Mitglied einer christlichen Kirche (ACK-Kirchen) sein; ein Pate sollte der evangelischen Kirche angehören.
  • Wenn Sie keine Paten für Ihr Kind finden, werden Gemeindemitglieder angefragt, ob sie bereit wären, das Patenamt zu übernehmen.
  • Ein Pate/Eine Patin ist ausreichend. Auch die Großeltern des Taufkindes können als Paten benannt werden.
  • Als Taufspruch für Ihr Kind, der auch in die Taufurkunde eingetragen wird, wird ein Bibelvers aus dem Alten oder Neuen Testament gewählt. Andere Sprüche, die Ihnen wichtig sind, können in die Taufliturgie oder die Taufpredigt integriert werden.

 

In welcher Weise kann die Taufe von der Tauffamilie mitgestaltet werden?
  • Blumenschmuck für den Altar und das Taufbecken kann von der Tauffamilie selber gestaltet werden. Wenn zwei oder drei Kinder in einem Gottesdienst getauft werden, können die Tauffamilien sich in dieser Hinsicht miteinander absprechen.
  • Wenn Sie sich ein bestimmtes Tauflied ausgesucht haben, äußern Sie diesen Wunsch im Taufgespräch.
  • Weiße Taufkerzen werden von unserer Kirchengemeinde für  die Tauffamilien zur Verfügung gestellt. Schön ist es, wenn Sie diese  Taufkerzen selbstständig gestalten. Der Name des Kindes, das Taufdatum, christliche Symbole können die Taufkerze schmücken. Sie sind ganz frei und können selbstverständlich auch eine fertig verzierte Taufkerze kaufen oder sich für eine schlichte weiße Kerze  entscheiden.
  • Für die Tauffamilie, für Paten oder Freunde gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Tauffeier mitzugestalten. Es besteht die Möglichkeit, eine Bibellesung, ein Taufgebet, Fürbitten oder ein Lied im Gottesdienst vorzutragen. Andere kreative Ideen sind willkommen.